Definition Was ist ein Security Operations Center (SOC)?

Von andi_dd

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Ein Security Operations Center (SOC) sorgt für einen umfassenden Schutz der gesamten IT-Infrastruktur und aller Anwendungen. Das Zentrum agiert hierfür rund um die Uhr. Viele Firmen lagern das SOC an einen externen Dienstleister aus.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Bei einem Security Operations Center handelt es sich um eine zentrale Einrichtung, die sämtliche Herausforderungen der IT-Sicherheit meistert. Die Mitarbeiter identifizieren Schwachstellen und Angriffe, setzen Präventivmaßnahmen um und reagieren bei konkreten Attacken angemessen. Unternehmen und andere Institutionen können das SOC intern organisieren oder an einen externen Anbieter outsourcen.

Vielfältige Aufgaben für ein Security Operations Center

Der Zweck eines SOC ist es, sämtliche Sicherheitsmaßnahmen für IT-Systeme zu bündeln. Dieser Ansatz reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass gefährliche Lücken entstehen und sich bei Problemen niemand verantwortlich fühlt. Das Security Operations Center übernimmt hierbei eine große Bandbreite an Aufgaben – sie reicht von der Prävention über das Monitoring bis zur Abwehr von Attacken. Wichtige Leistungen sind:

  • Sicherheits- und Risikoanalyse
  • Entwicklung eines IT-Sicherheitskonzepts
  • Implementierung geeigneter Sicherheitstools
  • Wartung der Sicherheitstools
  • Monitoring inklusive Security-Alert
  • Tests wie Penetrationstests

Der tatsächliche Aufgabenumfang hängt von den jeweiligen Rahmenbedingungen ab. Es stellen sich diverse Fragen: Wie komplex ist das IT-System? Welche sicherheitskritischen Komponenten und Anwendungen gibt es? Welche Gefahren lauern von innen und außen?

Schnelle Reaktion bei akuten Sicherheitsproblemen

Das Security Operations Center leitet bei sicherheitsrelevanten Vorfällen unmittelbar effektive Gegenmaßnahmen ein. Bei einer DDoS-Attacke begrenzen die Experten zum Beispiel den Schaden und sorgen dafür, dass Homepages und Apps rasch wieder verfügbar sind. Bei Attacken von Hackern verhindern sie, dass Kriminelle nicht an sensible Daten gelangen. Diese Sofortreaktionen im Sicherheitsfall setzen voraus, dass Mitarbeiter des SOC zu jeder Uhrzeit eingreifen können.

Outsourcing des Security Operations Center

Die 24-Stunden-Überwachung erfordert in großem Umfang personelle Ressourcen. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Unternehmen dafür, diese Aufgabe an einen externen Dienstleister auszulagern. Sie ersparen sich den kostspieligen Aufbau eines eigenen SOC – das Outsourcing garantiert hochwertige Betreuung zu planbaren und überschaubaren Kosten. Spezialanbieter verfügen zudem über das notwendige Knowhow und bilden ihre Mitarbeiter ständig weiter. Darüber hinaus kennen sie sich mit den momentan besten Sicherheitstools aus und schlagen Kunden die optimale Software für die IT-Cybersicherheit vor.

Digitalisierung: Bedeutung des SOC wächst

Die Gesellschaft und insbesondere die Wirtschaft digitalisieren sich in rasanten Schritten. Viele Firmen stellen ihre internen Betriebsabläufe auf digitale Lösungen um und kommunizieren zugleich mit ihren Kunden verstärkt online. Ein weiterer Trend ist das zunehmende Arbeiten im Homeoffice. Alle diese Entwicklungen gehen mit relevanten Vorteilen einher, erhöhen aber die Anfälligkeit der IT-Systeme. Ein professionelles Security Operations Center wird angesichts steigender Sicherheitsrisiken wichtiger.

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